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Der bekannte Kabarettist und studierte Mediziner Eckart von Hirschhausen hat zum 2. Ökumenischen Kirchentag noch weitere Facetten seines komödiantischen Talents präsentiert.

Zum Thema der Sintflut aus dem Alten Testament führte er im Rahmen des Kirchentags ein interaktives Bibelgespräch vor und füllte damit eine Messehalle bis zum Einlassstopp. Hirschhausens Grundmotiv war der Regenbogen, der zum einen für Hoffnung stehe. Von Julia Völker

Der Arzt wollte den Kirchentagsbesuchern den hoffnungsvollen Spruch mit auf den Weg geben, dass “wir nie ans Ende des Regenbogens gelangen können, weil er im Auge des Betrachters entsteht”. An der Stelle, an der wir uns befinden, ist demnach auch das Glück gelegen, versinnbildlicht durch den Regenbogen.

Der Regenbogen lässt sich von Hirschhausen aber auch als humoristische Metapher benutzen. “Alle haben den gleichen Himmel, aber nicht den gleichen Horizont.” Diese Erkenntnis erntete beim Publikum langen Applaus. Nicht zu vergessen sei auch das Cover von Pink Floyds Album “The Dark Side of The Moon”, auf dem die physikalische Lichtbrechung anhand eines Lichtstrahls verdeutlicht wird, der auf ein Glasdreieck fällt.

An dieser Stelle konnte Hirschhausen seine naturwissenschaftlichen Kenntnisse anbringen und erklären, wie aus einem Lichtsrahl ein bunter Regenbogen entsteht: “Im weißen Licht sind alle Farben gebündelt, fällt dieses auf eine schiefe Fläche, spaltet es sich auf, und ein regenbogenartiger Lichtstrahl entsteht”.

Hirschhausen überraschte doppelt -  zum einen damit, wie viel Tiefe man einem Regenbogen abgewinnen kann, zum anderen, wie schnell man von Moses zu Pink Floyd gelangt.



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