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Glaube ist nicht immer einfach, für Herrmann Scheipers war er lebensgefährlich. Als Pastor saß er von 1941 bis 1945 im Konzentrationslager Dachau – weil er sich in seinem Beruf dem Naziregime nicht unterwerfen wollte.

Heute ist er mit 96 Jahren einer der wenigen noch lebenden geistlichen Gefangenen Dachaus und der einzige deutsche. Trotz der vier Jahre Konzentrationslager, trotz des Tods von 1034 seiner Pastorenkollegen in Dachau, trotz Folter, die er ertragen musste,  zweifelte er nie an seinem Glauben. Dieser habe ihn am Leben gehalten während seiner schweren KZ-Zeit – die Hoffnung habe er dabei nie verloren.

Von Lena Bayer-Eynck, Julia Völker



  1. Marcus Nicolini on Montag 17, 2010

    Ein sehr bewegender Beitrag, gelungendes, sensibles Porträt des Zeitzeugen

  2. Maria Schmelter on Montag 17, 2010

    Ein sehr gelungener Beitrag! Bilder von damals und heute und die Berichte eines Zeitzeugen werden gut miteinander verwoben. So hinterlassen die Erlebnisse eines Zeitzeugen spürbare Eindrücke beim Zuhörer.

  3. Iwona Depta on Montag 17, 2010

    zu dem Text von Lena Beyer-Eynck und Julia Völker “Jenseits des Zauns”
    Hermann Scheipers ist kein Pastor sondern ein Priester der Katholischen Kirche. Bitte um eine Korrektur.
    Danke für den sehr wertvollen Filmbeitrag.

    Iwona